Bujutsu Karate Freiburg e.V.
Bujutsu Karate Freiburg e.V.

Satzung des Vereins „Bujutsu Karate Freiburg e.V.“

Eingetragen beim Amtsgericht Freiburg unter VR 700742

§ 1    Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein hat den Namen „Bujutsu Karate Freiburg“. Er hat seinen Sitz in Freiburg im Breisgau. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

    Danach lautet der Name „Bujutsu Karate Freiburg“ e.V.“.

  2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2    Zweck, Aufgaben und Grundsätze

  1. Zweck des Vereins ist die Pflege, Förderung, Verbreitung und Ausübung der Budo- und Kampfsportarten. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Sportart Karate, mit Leistungen im Breiten- wie auch Wettkampfsport für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie durch die Einrichtung und die Unterhaltung entsprechender Sportanlagen. „Besondere Bedeutung kommt der Betreuung der Kinder, Jugendlichen und Senioren zu."

  2. Die Vereinsmitglieder nehmen am regelmäßigen Training und ggf. an Wettkämpfen teil. Die Betreuung der Sportangebote erfolgt durch sportfachlich vorgebildete Übungsleiterinnen und Übungsleiter.

  3. Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

  4. Die Mitglieder der Vereinsorgane nehmen ihre Aufgaben grundsätzlich ehrenamtlich wahr.

  5. Der Verein strebt die Mitgliedschaft beim Badischen Sportbund Freiburg (BSB e.V.), beim Karate-Landesfachverband Karate Verband Baden Württemberg e.V. (KVBW), und beim Deutschen Karate Verband e.V. (DKV) an. Die Satzungsbestimmungen und Ordnungen dieser Organisationen sind für den Verein und seine aktiven Mitglieder verbindlich.

§ 3    Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports.

  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4    Gliederung, Abteilungen, Sparten

Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der Haushaltsführung unselbstständige Abteilung gegründet werden.

§ 5    Mitgliedschaft, Mitglieder

Der Verein besteht aus:

- ordentlichen Mitgliedern

- fördernden Mitgliedern

- Ehrenmitgliedern

 

§ 6    Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Ordentliches Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden. Die Aufnahme ist schriftlich in einem Aufnahmeantrag zu beantragen. Die Dauer der Mitgliedschaft und die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird im Aufnahmeantrag geregelt. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Vorstand kann den Aufnahmeantrag ablehnen. Die Ablehnung muss nicht begründet werden.

  2. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschriften der gesetzlichen Vertreterinnen/Vertretern. Die Aufnahme wird am darauf folgenden Monatsersten wirksam.

  3. Förderndes Mitglied kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und die dem Verein angehören will, ohne sich in ihm sportlich zu betätigen. Für die Aufnahme gelten die Regeln über die Aufnahme ordentlicher Mitglieder entsprechend.

  4. Ehrenmitglied kann auch eine natürliche Person werden, die nicht Mitglied des Vereins ist.

§ 7    Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft wird auf unbestimmte Zeit geschlossen, mindestens jedoch für 12 Monate. Danach verlängert sie sich automatisch um eine weitere Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten, wenn sie nicht form- und fristgerecht gekündigt wird. Die Kündigungsfrist beträgt beträgt 3 Monate. Die Mitgliedschaft kann auch durch Ausschluss oder Tod enden.

  2. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden

    • wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,

    • wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder

    • wegen groben unsportlichen Verhaltens.

  3. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist ein Widerspruch zulässig; er muss schriftlich und binnen drei Wochen nach Eingang des eingeschriebenen Briefes über den Ausschluss erfolgen. Die Mitgliederversammlung entscheidet dann auf der nächsten ordentlich einberufenen Mitgliederhauptversammlung endgültig. Wenn 2/3 der Mitglieder dem Ausschluss widersprechen bleibt die Mitgliedschaft bestehen.

  4. Ein Mitglied kann des Weiteren ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung von Beiträgen oder Umlagen in Höhe von mehr als einem Jahresbeitrag im Rückstand ist. Der Ausschluss kann durch den Vorstand erst beschlossen werden, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens, das den Hinweis auf den Ausschluss zu enthalten hat, drei Monate vergangen sind.

  5. Mitglieder, deren Mitgliedschaft erloschen ist, haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche gegen den Verein müssen binnen sechs Monaten nach Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief geltend gemacht und begründet werden.

§ 8    Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren

  1. Von den Mitgliedern werden Beiträge und Aufnahmegebühren erhoben. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages und der Aufnahmegebühren werden vom Vorstand kalkuliert und festgelegt. Der Mitgliedsbeitrag wird immer zum 1. eines jeden Monats per Lastschrift eingezogen.

  2. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit, können aber auf freiwilliger Basis Beiträge leisten.

§ 9    Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

  2. Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich nach der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten und die Bestrebungen des Vereins zu fördern. Alle Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und zur Einhaltung gemeinsamer Wertvorstellungen verpflichtet.

  3. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen und einer Aufnahmegebühr verpflichtet.

  4. Falls der Mitgliedsbeitrag aus wirtschaftlichen Gründen erhöht werden muss, können die betroffenen Alt-Mitglieder der Erhöhung widersprechen und zum nächst möglichen Kündigungstermin, unter Einhaltung der Kündigungsfrist, kündigen. Sie bezahlen dann bis zum nächstmöglichen Kündigungszeitpunkt weiterhin den im Aufnahmeantrag vereinbarten Beitrag.

§ 10    Organe

Die Organe des Vereins sind

- der Vorstand

- der erweiterte Vorstand

- die Mitgliederversammlung

§ 11    Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand nach § 26 BGB:

    1. der ersten / dem ersten Vorsitzenden

    2. der / dem stellvertretenden Vorsitzenden

  2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch einen der genannten zwei geschäftsführenden Vorstandsmitglieder vertreten.

  3. Die Vereinigung von 2 Vorstandsämtern nach Vorstand im Sinne des § 26 BGB in einer Person ist unzulässig. Jedoch kann ein Vorstandsamt im Sinne des § 26 BGB  ein Vorstandsamt des erweiterten Vorstandes ausüben.

  4. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Vorsitzenden/ des Vorsitzenden, bei deren/dessen Abwesenheit die ihrer Vertreterin/seines Vertreters.

    • Der Vorstand kann den erweiterten Vorstand einsetzen, entlassen und ersetzen;

    • Der Vorstand kann neue Sparten/Abteilungen einrichten, die Spartenleiter einsetzen, entlassen und ersetzen;

    • Der Vorstand erstellt einen Haushaltsplan;

    • Der Vorstand kalkuliert und bestimmt die Höhe der Monatsbeiträge;

    • Der Vorstand ordnet und überwacht die Tätigkeit des erweiterten Vorstandes und der Sparten/Abteilungen/Spartenleiter;

    • Der Vorstand kann bei Bedarf Personal einstellen und entlassen;

    • Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen;

    • Der Vorstand kann verbindliche Ordnungen erlassen;

    • Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung zu berichten.

  5. Die Vorstandssitzung leitet die 1. Vorsitzende / der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit die 2. Vorsitzende / der 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und von der Sitzungsleiterin / vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.

  6. Ein Vorstandsbeschluss kann ggf. auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

  7. Die Mitglieder des Vorstands können für Ihren Arbeits- und Zeitaufwand (pauschale) Vergütung erhalten. Der Umfang der Vergütung darf nicht unangemessen hoch sein. Maßstab der Angemessenheit ist die gemeinnützige Zielsetzung des Vereins.

  8. Zur Erledigung von Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten hauptberuflich Beschäftigte anzustellen.

  9. Die Vorstandsmitglieder und ehrenamtlich für den Verein tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen nachweislich durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto und Telefon.

§ 12    Amtsdauer des Vorstands

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zulässig.

§ 13    Erweiterte Vorstand

Der erweiterte Vorstand besteht aus der Kassenwartin / dem Kassenwart, der Jugendwartin / dem Jugendwart, der Frauenwartin / dem Frauenwart, der Sportwartin / dem Sportwart, der Pressewartin / dem Pressewart und der Protokollführerin / dem Protokollführer. Sie werden vom Vorstand ausgesucht, eingesetzt und abgesetzt.

§ 14    Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jedes Jahr im ersten Quartal statt.

  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Hälfte der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt.

§ 15    Zuständigkeit der ordentlichen Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für

  • Entgegennahme der Berichte des Vorstandes

  • Entlastung und Wahl des Vorstands

  • Entgegennahme des Berichts der Kassenprüferin/des Kassenprüfers

  • Entlastung und Wahl der Kassenprüferin / des Kassenprüfers

  • Bericht der Spartenleiterinnen / der Spartenleiter

  • Genehmigung des Haushaltsplans

  • Entscheidung über den Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen

  • Ernennung von Ehrenmitgliedern

  • Beschlussfassung über Anträge

  • Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.

§ 16    Einberufung von Mitgliederversammlungen

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet  jedes Jahr im ersten Quartal statt. Sie wird unter Angabe der Tagesordnung vom Vorstand einberufen, und unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen auf der Internetseite des Vereins „www.bujutsu-karate-freiburg.de“ / Termine veröffentlicht, und per E-Mail an die Mitglieder verschickt. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

  2. Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand und von den Mitgliedern eingebracht werden. Sie müssen eine Woche vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich mit Begründung vorliegen.

  3. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

  4. Anträge auf Satzungsänderungen müssen unter Benennung des abzuändernden bzw. neu zu fassenden Paragraphen im genauen Wortlaut mit der Einladung zur Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

§ 17    Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen

  1. Die Mitgliederversammlung wird von der Vorsitzenden / dem Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren / dessen Verhinderung von ihrer Stellvertreterin / seinem Stellvertreter geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung die Leiterin / den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

  2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der Versammlungsleiterin / des Versammlungsleiters den Ausschlag. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt. Wahlen sind grundsätzlich schriftlich vorzunehmen. Steht nur eine Person zur Wahl, wird offen abgestimmt, es sei denn, auf Antrag wird die schriftliche Wahl beschlossen.

  3. Satzungsänderungen können nur mit einer Stimmenmehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist ebenfalls eine Stimmenmehrheit von drei Vierteln der erschienen, stimmberechtigten Mitglieder des Vereins erforderlich.

  4. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von der jeweiligen Versammlungsleiterin/vom jeweiligen Versammlungsleiter und der Protokollführerin/ dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

Es soll folgende Feststellungen enthalten:

- Ort und Zeit der Versammlung

- die Versammlungsleiterin/der Versammlungsleiter

- die Protokollführerin/der Protokollführer

- die Zahl der erschienenen Mitglieder

- die Tagesordnung

- die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung

  1. Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.

§ 18  Stimmrecht und Wählbarkeit

  1. Stimmrecht besitzen nur ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder ab 18 Jahren. Vorstandsmitglieder haben 2 Stimmen plus die Stimme für den Budo-Kyu-Dangrad. Mitglieder bis zum 1.Kyu haben jeweils 1 Stimme, Mitglieder mit dem 1.Dan 2 Stimmen, mit dem 2.Dan 3 Stimmen (usw./ der jeweilige Budo-Dangrad + 1 Stimme).Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Mitglieder die mit mehr als einem Monatsbeitrag im Rückstand sind haben kein Stimmrecht.

  2. Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

§ 19    Ernennung von Ehrenmitgliedern

Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit; sie bedarf der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder der Mitgliederversammlung.

§ 20    Kassenprüfung

  1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Personen zur Kassenprüfung. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein. Die Wiederwahl ist zulässig.

  2. Die Kassenprüferinnen / Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüferinnen / Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung der Kassenwartin / des Kassenwartes und der übrigen Vorstandsmitglieder.

§ 21    Ordnungen

Zur Durchführung der Satzung hat der Vorstand eine Geschäftsordnung, eine Finanzordnung sowie eine Ordnung für die Benutzung der Sportstätten zu erlassen. Die Ordnungen werden mit einer Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vorstandes beschlossen. Darüber hinaus kann der Vorstand weitere Ordnungen erlassen.

§ 22    Auflösung des Vereins und Anfallsberechtigung

  1. Die Auflösung des Vereins kann in einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung mit der im § 16 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die 1. Vorsitzende/der 1. Vorsitzende und die 2. Vorsitzende/der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatorinnen/Liquidatoren (Abwicklung der Vereinsauflösung). Die vorstehende Vorschrift gilt entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins: an die Stadt Freiburg, die/der das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, sportliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 23    Inkrafttreten

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins am 04.08.2013 beschlossen worden und mit sofortiger Wirkung in Kraft getreten.

 

Aktuelle Fassung vom 22.03.2017

 

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